Interkulturell und Hochsensibel TinaHo INFUSIO HSP Netzwerk

  Beitrag von TinaHo INFUSIO

Als hochsensible und interkulturelle Person glaube ich an das Gute in Kulturen und Menschen. Hochsensible Menschen nehmen viele Eindrücke aus der Umgebung auf, alles Gute und Schlechte in der Welt um uns herum.
Das Gehirn kann oft nicht zwischen Sinneseindrücken unterscheiden, die in der Vergangenheit stattgefunden haben, und solchen, die jetzt geschehen.
Eine andere Schwierigkeit kann sein, die Zugehörigkeit der Emotionen zu unterscheiden; Welche Emotion gehört mir? Welche Emotion gehört dem anderen?
In der Sozialen Arbeit, in der Beratung, und in helfenden Berufen allgemein, treten wir in Verbindung mit Menschen. Wir nutzen unsere fünf Sinne und Emotionen, um uns der Menschen und ihrer Umwelt bewusst zu werden.
Das Innere einer Person ist überall auf dieser Welt dasselbe. Wir können das Innere einer Person als Herz oder Seele bezeichnen. Die äußere Erscheinung und kulturelle Normen können sich unterscheiden. Hochsensible Menschen sind überall auf dieser Welt zu finden, denn im Inneren sind wir alle gleich – wir haben dieselben 5 Sinne, ein Herz und eine Seele.
„Interkulturelle Trauma-Pädagogik mit Herz & Kunst“ setzt sich für komplex traumarisierte junge Menschen ein. Komplexes Trauma entsteht in der Regel in der Bindungsbeziehung in der Kindheit. Das Gehirn erinnert sich weiterhin an ein solches Trauma, durch die Sinneseindrücke, Geräusche, Gerüche, Aussehen, Geschmack und Berührung.
Die hochsensible Person hat eine Gabe, die eben sehr sensibel wahrnehmen kann durch hören, sehen, schmecken, berühren, riechen, was in anderen Menschen verborgen und für sie oft unaussprechbar ist.
Wir haben einen wertvollen Schatz!
Jeder Schatz muss durch Selbstfürsorge geschützt werden!
Gebe ich mir selbst, was ich anderen gebe? Liebe ich mich selbst, so sehr wie ich andere liebe?
Ich glaube, wir können viel von verschiedenen Kulturen dieser Welt lernen, wie wir unseren Schatz durch interkulturelle Selbstfürsorge stärken und schützen können!
Zum Beispiel können wir ‚Out-of-the-Box Self Care‘ erhalten, indem wir in die interkulturelle Welt einsteigen:
Tanz und Musik (Berührung  und Hören  zum Entspannen) aus der Latino-Welt
Die Vielfalt des Essens (Geschmackssinn und Riechen zum Geniessen) aus der asiatischen Welt
Wie steht es mit Afrika, dem Nahen Osten und allen anderen Regionen der Welt? Was können wir von ihnen lernen, das uns zur Out-of-the-Box Selbstfürsorge inspiriert?
Tina
Besuche meine Facebook Seite and Website – Trainings, Self Care Retreat und Community 
‚Intercultural Trauma Pedagogy with Heart&Art’:
 

 

Intercultural & Highly Sensitive 
 
by TinaHo INFUSIO
As a highly sensitive and intercultural person, I believe in the good in cultures and people. Highly sensitive people pick up many vibes from the environment, all the good as well as the bad going on in the world around us.
Sometimes the brain often can not distinguish between sensory impressions that have happened in the past and those that are happening now.
Another difficulty can be distinguishing the belonging of emotions; Which emotion is mine? Which emotion belongs to the other?
In Social Work, Counselling, and other People Helping professions, we make connections with people. We use our five senses and emotions to be aware of people and the environment.
The inside of a person is the same anywhere in this world. We can call the inside of a person the heart or soul. Physical appearance and cultural norms can differ, but highly sensitive people can be found anywhere in this world, because on the inside we are all the same – we have the same 5 senses, a heart and a soul.
‚Intercultural Trauma Pedagogy with Heart&Art‘ advocates for those who are complex traumatised. Complex trauma usually occurrs in the caregiving relationship during childhood and is of an ongoing nature. The brain remembers such trauma as sensory experiences, the sounds, smells, looks, tastes and touch.
The highly sensitive person has a gift that can perceive what is hidden and unspeakable in others.
We have a valuable treasure !
Every treasure needs to be protected through Self care !
Do I give to myself what I give to others ? Do I love myself, as much as I love others ?
I believe we can learn a lot from different cultures of this world, on how to feed and protect our treasure through intercultural Self care !
For example, you can get Out-of-the-Box Self care by stepping into the intercultural world:
Dance and music (the sense of touch and hearing for relaxing)  from the Latino world
The variety of food (the sense of tasting and smelling for enjoyment) from the Asian world
How about Africa, the Middle East, and all the other regions of the world? What can we learn from them that gives us Out-of-the-Box Self care ?
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Hochbegabung Anders sein und Hochsensibilitaet

  Ein Beitrag von Elke Overhage

„Hochbegabung“?

„Ich bin irgendwie anders als die Anderen“, fällt Dir in der Regel schon früh auf. Du passt nicht in die „normalen“ Kategorien, die anscheinend für die Dich umgebenden Mitmenschen gelten. Du hörst häufiger schon in der frühen Kindheit, dass Du Dich anpassen sollst, damit Du es einfacher hast und gemocht wirst von den Anderen. Aber Du denkst schon in jungen Jahren komplex und erträumst Dir eine schönere Welt herbei. Du hast eine Menge Selbstzweifel und bemühst Dich, nicht so aufzufallen. Deine Umgebung ist häufig nicht darauf eingestellt, mit Deinen besonderen Bedürfnissen umzugehen.

Auch wenn Du erwachsen bist, erscheinst Du Dir wie eine widersprüchliche Persönlichkeit. Sichtbar anders und talentiert zu sein erfordert viel Mut! Für „normal Begabte“ scheint diese Aussage vielleicht widersprüchlich, weil Du von der Natur bevorteilt wurdest.

Vielleicht bist DU hochbegabt? Vielleicht bist Du multitalentiert?

Deine Talente beziehen sich auf den ganzen Menschen. Wenn Du mehr Potential, mehr Talent, aber auch mehr Ängste, mehr Sensibilität, mehr Intensität, mehr Entscheidungsmöglichkeiten, einfach mehr … hast, dann bist Du auch damit nicht allein. Das „Normalitätskonstrukt“ ist überholt und nicht mehr zeitgemäß.

In der Zeit der Informationsflut, des Social-Media und der zunehmenden Digitalisierung, hast Du jetzt die Möglichkeit, Deine Talente in die Welt zu bringen. In den kommenden Jahren kann es den Grenzgängern gelingen, aus dem kulturell eingeübten Nebeneinander, ein Miteinander zu machen.

Ich empfehle ich Dir Deine Kreativität und damit Dein Potential zu fördern und zu fordern. Ein Paar Ideen für eine andere Herangehensweise:

  1. Geh´an Schwierigkeiten einfach spielerisch und assoziativ heran
  2. Erlaube dir in viele Richtungen zu denken und zu fantasieren
  3. Akzeptiere (scheinbare) Widersprüche
  4. Erfinde neue Verfahren
  5. Kritische Einwände behindern. Also meide Pessimisten
  6. Vernetze Dich mit Gleichgesinnten
  7. Formuliere Dein Ziel als Frage, auf die Du eine Antwort haben möchtest.
  8. Wende Kreativitätstechniken an, wie z. B. Brainstorming, Mindmapping
  9. Und suche Dir ein Umfeld, wo Du Dich mit Deinen Ideen ausprobieren kannst.
  10. Feier Dich und Deine Erfolge!!!

 

Das Thema Diversität (Vielfalt) wird sowohl in der Wirtschaft, als auch besonders in pädagogischen Arbeitsfeldern (Schule, Jugendarbeit, Bildungsarbeit, etc.) Eingang finden. Die Globalisierung schreitet voran, die Talente auf den Arbeitsmärkten werden immer knapper und die Fluktuation von innovativen Beschäftigen von Organisationen soll entgegengewirkt werden. Kreativität und Innovationsfähigkeit erleichtert den Zugang zu neuen Märkten und sichert den Erfolg. „Vielfalt zu leben“, steht zudem für die Herstellung von Chancengleichheit von Gruppen, die nach bestimmten Merkmalen benachteiligt werden.

Etwa 2 Prozent aller Menschen gelten als hochbegabt (Wert von über 130 der Intelligenztestung), rund 15 Prozent als besonders leistungsstark (IQ-Wert zwischen 115 und 130). „Ebenso ist es sinnvoll, sich mit dem Begriff der Hochsensibilität oder auch Hochsensitivität auseinanderzusetzen, weil 10 – 20% der Menschen hochsensibel sind und unter den Hochbegabten wiederum sehr viele hochsensible Persönlichkeiten vorkommen. Siehe „ze.tt“ vom ZEIT Verlag „Was kreative Menschen gemeinsam haben

Zur Aufmunterung:

„Der Kluge lernt aus allem und jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß schon alles besser.“ Sokrates, griechischer Philosoph

Informationen: „Hochbegabung auf der Spur“  http://docplayer.org/9692612-Hochbegabung-auf-der-spur.html

Testung: „Bin ich hochsensibel?Nach dem Test von Elaine N. Aron in „Sind Sie hochsensibel?“, Seite 21 – 24

Der Phönix als Weggefährte und die Wahl als Hochsensibler sich zu erneuern nach einer gewissen Zeit der Ruhe und Regeneration

  Text von Elke Overhage

Inspiriert hat mich der Blogartikel „Phönix“ von Julia: „Für mich persönlich ist der Phönix das Sinnbild der Hochsensibilität.“

„Dieser Phönix durchlebt im Laufe seines Lebens verschiedene Phasen – er wird neugeboren, durchlebt eine Phase, dann geht er in Flammen auf und zerfällt zu Asche, bevor er wieder neugeboren und frisch dem Leben nachgeht.“ Quelle: „hochsensibel1753.wordpress.com/der-phonix/“

Der Text ist wunderschön beschrieben.
Der Phönix ist auch mein Weggefährte. Für mich steht er für meine Wahl, als hochsensible Person, mich immer wieder zu erneuern.

Der Phönix verbrennt, um aus dem verwesenden Leib oder aus seiner Asche wieder neu zu erstehen.
„nach einer gewissen Zeit der Ruhe und Regeneration“
Dies ist schmerzlich… , aber das Potential, das Du in Dir trägst, wird klarer.
Ich glaube, dass uns hochsensiblen Menschen, der Weg des Phoenix leichter fällt.  Es ist ein Geschenk, sich immer wieder in einen inneren Prozess „einzulassen“ .
„Und es hilft enorm, zu wissen, dass die Hochsensibilität ein Persönlichkeitsmerkmal ist und immer mehr gesellschaftlich anerkannt wird“

Was meine ich mit “dass uns hochsensiblen Menschen, dieser Weg leichter fällt”?
Der Phönix steht für mich als Fabelwesen für „Erneuerung“ und „Wandlung“.
„Vertrauen ist wichtig – nicht nur Selbstvertrauen sondern ein allgegenwärtiges Vertrauen in das Leben“
Auch wenn es manchmal nicht so ausschaut und dieser Weg manchmal beschwerlich ist, haben wir hochseniblen Menschen, wenn wir durchlässig sind, einen leichteren Zugang, die Quellen der inneren Kraft zu spüren. In dieser Weise kann es uns gelingen, ein sinnhaftes und erfülltes Leben zu führen.

Julia beschreibt so schön die Phasen des Phoenix: „Die Phase der Überstimulation und der Reizüberflutung ist die Phase kurz vor dem Niedergang – das sind die Flammen, in die der Phönix aufgeht, es ist eine Phase des Zusammenbruchs, der Instabilität. Die Gedanken und Reizeinflüsse des Hochsensiblen rennen im Zickzack durchs Gehirn und ein Gedankenfeuerwerk macht sich breit – das kann sogar bis zur negativen Gedankenspirale und Selbstkasteiung führen. Der Hochsensible muss sich in dieser Phase zurückziehen – der Phönix zerfällt zu Asche. Irgendwann – nach einer gewissen Zeit der Ruhe und Regeneration – kommt dann ein entspanntes Gefühl der Erleichterung. Die Wogen glätten sich. So langsam kommt wieder Ordnung in die Bahnen.

Erleichterung macht sich breit. Der Phönix ist wieder erwacht – er ist jetzt stärker als vorher.“  https://hochsensibel1753.wordpress.com/der-phonix/
„Wir brauchen die Dunkelheit, um uns am herrlichen Morgen zu erfreuen“ Thich Nhat Hanh: Jesus und Buddha (2005)

Sylvia Harke sprach als Expertin zu Hochsensibilitaet in sozialen Berufsbildern

     Sylvia Harke sprach als Expertin auf dem Kongress für Hochsensibilität in Deutschland am Inspiration Day.

In ihrem Vortrag referierte die Bestsellerautorin und Psychologin Sylvia Harke über die vielfältigen, sozialen Berufsbilder, in denen Hochsensible häufig berufstätig sind. Lehrer, Psycho-Therapeuten, Heilpraktiker, Psychologen, Logopäden, Heilpädagogin oder Erzieher: sie alle gehören zu den bevorzugten Berufszweigen Hochsensibler – (neben kreativen Berufen). Weitere Infos über ihre „hsp-academy“ unter https://hsp-academy.de/hochsensibilitat-der-kongress-vortrag/

Durch ihre hohe Empathie, das starke Gerechtigkeitsstreben und den Wunsch zu helfen, fühlen sich HSP besonders zu sozialen Berufen hingezogen. Sylvia Harke beleuchtete die Licht- und Schattenseiten sozialer und therapeutischer Berufe für Hochsensible. Sie zeigte auf, welches Potential hochsensible Mitarbeiter haben und welche Chance sich für Unternehmen bieten, Hochsensible in Führungs-und Schlüsselpositionen zu besetzen. Gleichzeitig wies sie auf Grenzen und Stolpersteine hin, die zu Burnout und Ernüchterung bei Hochsensiblen in sozialen Berufen führen. Dazu gehören die Faktoren: Bezahlung, Lärm, Schichtarbeit, persönliche Betroffenheit, Überverantwortung, mangelnde Abgrenzung und Systemdruck. Die erfahrene Seminarleiterin gab den Zuschauern Tipps, wie eine gelungen Work-Life-Balance für hochsensible Vielleister im sozialen Sektor aussehen kann, ohne zu beschönigen:

Der Vortrag ist mittlerweile auf Youtube zu finden:  https://www.youtube.com/watch?v=b_6LVU9zIbQ

Die Übersicht der interessante Inhalte sind auf dem Bild zu sehen:

 

Offene Facebookgruppe Soziale Arbeit mit Zukunft

   Eine offene Facebookgruppe besteht neben der geschlossenen „Soziale Arbeit und Hochsensibilität“.

Soziale Arbeit befasst sich mit Prävention, Bewältigung und Lösung sozialer Probleme und engagiert sich gegen Ausgrenzung und soziale Ungleichheit. Außerdem dient Soziale Arbeit der sozialen Entwicklung, des Zusammenhalts innerhalb der Gesellschaft und regt den Wandel von Werten an.

Die neoliberalen Entwicklungen der Sozialen Arbeit führen sowohl für Sozial Arbeitende als auch für Wohlfahrtsverbände und Klienten zu Problemen. Akuter Fachkräftemangel bei Sozialarbeitern und Pädagogen, extreme Arbeitsverdichtung sowie Preiskämpfe erschweren den Alltag auf dem „Dienstleistungsmarkt der Sozialen Arbeit“ und Wohlfahrtsunternehmen kündigen ihren MitarbeiterInnen immer häufiger an: „Wir strukturieren um“. Die genannten Fakten führen dazu, dass sozial Beschäftigte verunsichert werden.

Die Verantwortung für Arbeitszufriedenheit liegt unseres Erachtens sowohl bei den sozialen Organisationen, der Leitungsebene als auch bei den einzelnen Mitarbeitern. Die Sozialschaffenden haben das Klientenwohl fest im Blick, nicht aber immer das eigene Wohlbefinden. Die Selbstvorsorge ist aber die Voraussetzung, um helfen zu können und vermeidet das Burnout.

Ziel der Gruppe “Soziale Arbeit mit Zukunft“ ist die Sammlung und Diskussion von neuen Ansätzen Sozialer Arbeit.

Bringt euch hier ein, setzt euch inhaltlich kollegial auseinander, seid kreativ! So können wir gemeinsam wachsen!
Wir freuen uns über Eure Beiträge und sind gespannt, ob sich auf diesem Weg etwas entwickelt…

LG Iris und Elke: https://www.facebook.com/groups/ideehochdrei/