Anders sein als HSP innerhalb der Sozialen Arbeit

Anders_seinEin Beitrag von Elke Overhage

Schon in jungen Jahren wird uns beigebracht, dass wir uns anzupassen haben, um den gesellschaftlichen Normen zu entsprechen. Oft funktionieren wir wie Schäfchen in der Herde, die von ein paar wenigen Wölfen regiert und von der Masse umgesetzt werden.

Wir „wissen“: Im Grunde ist zwar JEDER anders, weil es „normal“ einfach nicht gibt. Es ist heutzutage ganz normal, dass wir immerzu mit Reizen bombardiert werden. Wir hochsensible Menschen „fühlen“ uns dabei schneller überfordert, als die meisten Anderen. Dann empfinden wir, dass wir anders ticken. Stecke Dich dann nicht selbst in die Schublade der Nicht-Belastbaren. Alle Menschen sind auf ihre eigene Art seltsam, wenn Du sie besser kennen gelernt hast.

Der erste Schritt zur Befreiung aus der Herde ist es sich bewusst zu machen, was schön daran ist, nicht normal zu sein. Das Schaf, das in die Freiheit aufbricht, wird sein lebendiges Herz klopfen spüren. Als „anders“ bezeichnet zu werden ist etwas Gutes. Wenn Du ausbrichst und beharrlich Deinen Träumen folgst und Dich nicht mehr beschränken lässt, was alle andere denken, ist es ein tolles Gefühl zu wissen, dass man originell und einzigartig ist. Wenn auch andere Mut haben, dann können wir uns gegenseitig inspirieren und uns entwickeln. Wir brauchen innovative Menschen für unsere akuellen Gesellschafts- und Umweltprobleme. Wir hochsensible Menschen, sind wie geschaffen für diese Aufgabe. Dann lernen wir uns selbstbewußter, sichbarer einzubringen und suchen gemeinsam mit den weniger Sensiblen und Aktiven nach Lösungen.

Elke Overhage arbeitet als Coach vor allem für Mitarbeiter, Führungskräfte sowie für Hochsensible. Schwerpunkte sind: "Selbstsorge und Hochsensibilität", Achtsamkeit, Resilienz, Sozialarbeit, Berufung

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